Schiller: Kabale und Liebe

Schiller-Nationalmuseum

Wolfgang Krisai: Das Schiller-Nationalmuseum in Marbach am Neckar, Tuschestift.

Gestern beendete ich Friedrich Schillers „Kabale und Liebe“, ein Drama, das ich mir für eine Matura-Spezialfrage wieder in Erinnerung rufen musste.

Ein Stück, das mich immer wieder überzeugt. Da gibt es keine Längen, keine Durchhänger, die Handlung ist verwickelt, aber spannend und packend, die Personen agieren ziemlich überhitzt, wie es zu einem Sturm-und-Drang-Stück passt, die Thematik ist zwar heute nicht mehr in der gleichen Weise wichtig, kann aber durchaus auf die Frage der Frauenemanzipation umgelegt werden.

Während des Lesens musste ich mir immer wieder vorstellen, wie ich als Regisseur die Figuren sprechen ließe. Und genau deshalb habe ich keinerlei Lust, mir das Stück wirklich in einem gegenwärtigen Theater anzusehen, wo die Schauspieler wild herumbrüllen, ohne Rücksicht auf den Sinn der Sätze und psychologische Glaubwürdigkeit.

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Eingeordnet unter Deutsche Literatur

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