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Benjamin Lacombe / Paul Echegoyen: Leonardo & Salaï

Wolfgang Krisai: Skizze nach Andrea del Sartos Gemälde "S. Givanni Battista" im Palazzo Pitti, Florenz. Bleistift, 2011.Das jüngst erschienene Comic „Leonardo & Salaï“ behandelt die homoerotische Beziehung von Leonardo da Vinci und seinem Schüler Salaï, und zwar auf recht originelle Weise. Die Zeichnungen sind zum Teil unglaublich detailliert, vor allem die von Paul Echegoyen gezeichneten Hintergründe. Allerdings sind da auch ein paar historische Ungenauigkeiten unterlaufen, zum Beispiel steht in Venedig schon die Kirche „Santa Maria della Salute“, die erst im 17. Jh. gebaut wurde. Unklar, ob das den Zeichnern bewusst war oder nicht. Der Sache tut das aber keinen Abbruch.

Die Figuren sind wie Marionetten gezeichnet, Leonardo und Salaï sehen fast gleich alt aus, was bei 30 Jahren Altersunterschied auch nicht ganz „korrekt“ ist.

Die Botschaft jedenfalls ist klar: Leonardo hielt es so lange mit dem dubiosen Salaï aus, weil dieser eben sein Geliebter war – und nebenbei auch noch ein recht guter Maler.

Am Ende des ersten Bandes steht Konfliktstoff in Form des neuen Schülern Francesco Melzi vor der Tür. Man darf also auf den zweiten Teil gespannt sein.

Lesenswerte Beigaben

Sehr lesenswert das Gespräch mit den Künstlern am Ende des Bandes, wo auch Skizzen, Teile des Storyboards und Vergleiche zwischen den Originalgemälden Leonardos und den Comicversionen zu sehen sind.

Der deutsche Verlag ist mit Bildmaterial auf seiner Website etwas knausrig, beim französischen Originalverlag „Soleil Productions“ gibt es aber 6 Seiten Leseprobe.

Benjamin Lacombe (Szenario, Storyboard, Malerei, Zeichnung und Farben) / Paul Echegoyen (Mitwirkung am Storyboard, Zeichnung der Hintergründe): Leonardo & Salaï. Verlagshaus Jacoby & Stuart, Berlin, 2015. Frz. Original: Soleil, Toulon und Paris, 2014. 95 Seiten.

Unter meinen Zeichnungen fand ich ein zu Salaï passendes Lausbubengesicht aus Renaissance: 

Bild: Wolfgang Krisai: Skizze nach Andrea del Sartos Gemälde „San Givanni Battista“ (1521) im Palazzo Pitti, Florenz. Bleistift, 2011.

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John Vermeulen: Der Maler des Verborgenen. Roman über Leonardo da Vinci.

Leonardos Schlösschen Clos de Luce in Amboise, das ich im Sommer 2013 während einer Frankreich-Reise zeichnen konnte.

Leonardos Schlösschen Clos Lucé in Amboise, das ich im Sommer 2013 während einer Frankreich-Reise zeichnen konnte.

Seit dieser Roman über Leonardo da Vinci 2011 herauskam, wollte ich ihn lesen. Das Buch zu kaufen konnte ich mich aber nicht überwinden, wegen der mir verhassten Kombination von Hardcover und Klebebindung. Das ist mir nicht 18 Euro wert. Daher musste das Buch warten, bis es – kaum zu glauben! – im Ramsch landete, was vor Kurzem geschah. Nun habe ich es gelesen, und zwar mit großem Genuss. Ein interessanter und guter Roman, der in einigen Punkten ein anderes Licht auf Leonardo wirft, als ich es gewöhnt war.

Das heikle Problem der vermuteten Homosexualität Leonardos zum Beispiel geht Vermeulen klug an, indem er es mehr bei Andeutungen belässt. Trotzdem kennt man sich aus. So wird auch die seltsame Beziehung Leonardos zu seinem Freund und Schüler Salaì verständlich, denn die Liebe ließ ihn über die schlechten Seiten dieses „Tunichtguts“ hinwegsehen.

Zwei Motive stellt Vermeulen in den Mittelpunkt:

Erstens Leonardos Wunsch, fliegen zu können. Schon das Baby hatte eine vorausdeutende Begegnung mit einem Milan, der sich auf den Rand der Wiege setzte, die im Garten in Vinci aufgestellt war. Später versucht Leonardo es mit leider untauglichen Holzkonstruktionen, die sich denVogelflug zum Vorbild nahmen. Erst die Idee des Gleitflugs schien vielversprechend. Dennoch gelang ihm der entscheidende Durchbruch nicht, da er merken musste, dass seine Konstruktionen zu schwer waren.

Zweitens die Mona Lisa. Sie ist auch an dem kryptischen Titel des Romans schuld: Als Lisa bei Leonardo zum ersten Mal Modell sitzt, überfliegt sie kurz ein enigmatisches Lächeln, das gleich wieder verschwindet. Doch gerade dieses Lächeln, das Lisa an sich selbst überhaupt nicht kennt und das nie wieder zum Vorschein kommt, will Leonardo in seinem Portrait festhalten. Ein schier unmögliches Unterfangen, das erst viele Jahre, nachdem er durch die Zeitläufte von Lisa getrennt wurde, gelingt.

Der Roman liest sich gut und ist eine angenehme Möglichkeit, Wissen über Leonardo da Vinci aufzufrischen. Und er macht Lust darauf, sich genauer mit Leonardo zu beschäftigen.

John Vermeulen: Der Maler des Verborgenen. Roman über Leonardo da Vinci. Aus dem Niederländischen übersetzt und überarbeitet von Hanni Ehlers. Diogenes, Zürich, 2011. (Niederl. Orig. 2009.) 580 Seiten.

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Erdenberger/Preger: Geheimakte Leonardo da Vinci

"In Verrocchios Werkstatt" - Klassengestaltung der 2A.

„In Verrocchios Werkstatt“ – Klassengestaltung der 2A.

Habent sua fata libelli (1) – so sagte man über die Schicksale der Bücher. Und manchmal hat man das Gefühl, ein Buch spiele seinerseits Schicksal. So in diesem Fall:
Im Sommer stieß ich zufällig in der Ramschkiste vor der Thalia-Filiale in Wien Landstraße auf das Buch „Geheimakte Leonardo da Vinci“, das nun plötzlich statt 20 nur noch 5 Euro kostete. Sofort schoss es mir durch den Kopf: Das wäre die ideale Klassenlektüre für die zweite Klasse des Musischen Gymnasiums (das sind SchülerInnen im Altern von elf bis zwölf Jahren). Ich kaufte ein Exemplar und las es, um festzustellen, ob es wirklich geeignet wäre. Es war.
Also bestellte ich einfach 20 Exemplare, obwohl noch Sommerferien waren und ich überhaupt nicht sicher wusste, ob ich die erste Klasse im nächsten Jahr als zweite weiterführen oder ob ich sie einer angekündigten Probelehrerin überlassen musste, der ich diese Klassenlektüre nicht aufzwingen wollte. Notfalls müsste ich eben in Kunsterziehung ein Buch lesen…
Doch gleich kam die Enttäuschung: Bei Thalia gab es keine 20 Exemplare mehr.
Ein, zwei Wochen später schickte Jokers einen Katalog, und was sehe ich? Das Leonardo-Buch, ebenfalls um 5 Euro. Und bei Jokers kann man anfragen, ob es noch genug Exemplare gibt. Es gab.
So konnte ich schon am ersten Schultag die 2A mit der neuen Klassenlektüre überraschen. Die Probelehrerin hatte sich Gott sei Dank in Luft aufgelöst, sodass wir ungehindert in die Welt der Renaissance eintauchen konnten. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse waren nicht weniger begeistert als ich.

Während der ersten Schulwochen arbeitete sich die Klasse also mit diesem Kinder-Sachbuch durch Leben und Werk Leonardo da Vincis. Die Handlungsidee dieses zum Teil erzählenden Sachbuchs ist folgende: Ein Schüler, zufällig namens Leo, dessen etwas ungelenken Brief man zu Anfang liest, ersucht einen Detektiv um Hilfe, weil er in Geschichte eine Präsentation über Leonardo machen soll. Und der Detektiv XY liefert nun im Rest des Buches eine Fülle an Informationen. Manchmal erzählt er einfach von seinen Recherchen, bei denen ihm immer wieder ein chimärenhafter älterer Herr begegnet, der erstaunlich detailliert über Leonardo Bescheid weiß und ihm auch überraschend ähnlich sieht – und der dann im Handumdrehen wieder spurlos verschwindet… Herr XY stellt aber auch viel Sachinformation zusammen: einen Steckbrief des Meisters, viele, viele Abbildungen der Werke Leonardos, sodass der Leser am Schluss einen guten Gesamteindruck von Leonardos Schaffen hat; Informationen über die damalige Zeit, über die Arbeitsweise der Künstler, über die Werkstatt von Andrea Verrocchio, bei dem Leonardo in die Lehre ging, über Leonardos naturwissenschaftlichen Studien und technischen Erfindungen, und besonders genau behandelt er das „Rätsel“ der „Mona Lisa“, die „Felsengrottenmadonna“ und das „Letzte Abendmahl“. Durchs ganze Buch ziehen sich Rätselaufgaben, die am Schluss zu Auflösung eines „Da-Vinci-Codes“ führen.
Stilistisch war das Buch für meine Elf- bis Zwölfjährigen eine ziemliche Herausforderung, was aber Gelegenheit gab, über manche unbekannten Wörter erklärende Informationen einfließen zu lassen.
Beim abschließenden Feedback kam jedenfalls klar heraus: Allen hat das Buch gut gefallen, sowohl inhaltlich wie auch von der Gestaltung her. Das Buch ist eine hervorragende Hinführung für 12 – 14jährige zu einem der größten Künstler.

In Kunsterziehung malten wir als Klassendekoration das Wandbild „Die Werkstatt Andrea Verrocchios“, in der jede Schülerin und jeder Schüler sich selbst bei einer künstlerischen Tätigkeit abbilden konnte.
Höhepunkt unserer Beschäftigung mit Leonardo war dann ein von mir geschriebenes 15-Minuten-Theaterstück über die Entstehung von Leonardos „Abendmahl“, das die Klasse bei einem Klassenabend mit großem Können und voller Begeisterung aufführte – und dafür viel Applaus und Lob erntete. Die Anregung dazu gab ein anderes Buch-Schicksal, über das ich bereits berichtet habe: Goethes Aufsatz über Bossis „Abendmahl“.
All das nur, weil das Schicksal den Prestel-Verlag dazu bestimmte, sein Leonardo-Kinderbuch in den Ramsch zu geben…

Ralph Erdenberger, Sven Preger: Geheimakte Leonardo da Vinci. Prestel-Verlag, München u. a. 2010. 111 Seiten.

1) „Pro captu lectoris habent sua fata libelli“ – „Je nach Auffassungsgabe des Lesers haben die Büchlein ihre Schicksale“.
Gewöhnlich wird der Satz in diesem Sinne gebraucht: Ein Text kann nur so viel Sinn oder Aussage vermitteln, wie der jeweilige Leser überhaupt zu erfassen bereit oder in der Lage ist. Denkbar ist aber genauso: Je nach Zeit und Umständen werden Bücher unterschiedlich ‚gelesen‘, das heißt verstanden und instrumentiert.
Das Dictum lässt sich auch so verstehen: Das Buch selbst (nicht nur sein gedeuteter Inhalt) hat ein bewegtes Schicksal – je nach dem, in wessen Händen es sich befindet. – So die Wikipedia über das lateinische Sprichwort des Terentianus Maurus. Allen drei Deutungen könnte ich im Lichte meiner Erfahrungen mit dem Leonardo-Buch einiges abgewinnen.

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Goethe: Giuseppe Bossi: Über Leonardo da Vincis Abendmahl zu Mailand.

Giacomo Raffaelli (1753-1836): Kopie des "Abendmahls" von Leoardo da Vinci. Wien, Minoritenkirche.

Giacomo Raffaelli (1753-1836): Kopie des „Abendmahls“ von Leoardo da Vinci. Wien, Minoritenkirche.

Nach dem langen Follett nun ein kurzer Goethe. Da ich durch eine Sendung des „Büchermarkts“ (Deutschlandradio Kultur) über Rüdiger Safranskis neues Buch über Goethe wieder Lust auf Goethe-Lektüre bekam, nahm ich mir den Band 12 der Hamburger Ausgabe zur Hand und schlug ihn willkürlich auf. Zu Tage kam ein Aufsatz über Leonardo. Ein Blick in den Kommentar ergab, dass der Text nur ein Teil eines etwas längeren Aufsatzes über Leonardos „Abendmahl“ und dessen Kopien ist. Ich suchte ihn mir also sowohl in der Artemis- wie auch in der Münchner Ausgabe heraus und las ihn.

Verfall des Originals – Geschichte einer Kopie

Es geht darin eigentlich nicht nur indirekt um Leonardos Werk, denn der eigentliche Gegenstand des Aufsatzes sind die Zeichnungen, die der Italienische Künstler Giuseppe Bossi (1777-1815) kurz nach 1800 von einigen Köpfen von Leonardos Abendmahl anfertigte, und zwar als „Durchzeichnungen“ nach einer Kopie des Abendmahls. Etwas vertrackte Situation. Die sich aber aus dem damaligen Zustand des „Cenacolo“ erklärt: Das Bild befand sich um 1800 in einem dermaßen beklagenswerten Zustand (mehrfach wenig sachkundig übermalt, die Wände von Überschwemmungen feucht, der Saal jahrzehntelang als Stall missbraucht, usw.), dass zu befürchten stand, das Bild werde nicht zu retten sein. Also bestellte Eugène Beauharnais, der Vizekönig von Italien, 1805 bei Bossi und dem Mosaizisten Giacomo Raffaelli (1753-1836) eine Kopie im Originalformat, aber in einer ungewöhnlichen Technik: Mosaik. Ausgeführt wurde das Mosaik aufgrund des von Bossi angefertigten Kartons in den Jahren 1810 – 17. 1818 kaufte es Kaiser Franz I., und es wurde schließlich in die Minoritenkriche von Wien verbracht, wo es bis heute zu sehen ist. (Deshalb war diese Kirche auch schon zweimal Ort einer Leonardo-Ausstellung.)

Bossi schrieb knapp vor seinem Tod auch noch ein Buch über seine Leonardo-Forschungen anlässlich des Abendmahl-Auftrags. 1817 gelangte bei einer Italienreise Großherzog Karl Augusts von Sachsen-Weimar das Buch und einige der vorbereitenden „Durchzeichnungen“ Bossis in den Besitz des Herzogs, der die Erwerbungen bald darauf in Weimar zur Schau stellte. Goethe war natürlich unter den ersten, die die Bilder zu sehen bekamen, und sie regten ihn dazu an, sich näher mit Leonardos Abendmahl zu beschäftigen, das er auf seiner Rückreise von Italien 1788 im Original gesehen hatte.

Goethe ist der Erste, der das Werk richtig würdigt

Resultat ist der vorliegende Aufsatz, der nicht nur Bossis Beschäftigung mit Leonardo referiert, sondern vorweg auch kurz Leonardos Abendmahl selbst genauer analysiert. Diese Analyse des Gemäldes ist nun der wichtige Teil des Aufsatzes, denn darin macht Goethe klar, welch epochale Leistung in der ganz neuartigen Gestaltung des Themas durch Leonardo liegt. Goethe war (lt. Kommentar Münchner Ausgabe, Bd. 11.2, S. 1067) der erste, der diese Leistung in voller Tragweite erkannte und darüber schrieb.

Tatsächlich bietet Goethe hier in aller Kürze eine ausgezeichnete Beschreibung dessen, was sich auf dem Bild tut.

Für mich waren aber auch andere Teile des Aufsatzes interessant, so die Beschreibung des Verfalls des Gemäldes und der Bemühungen mehrerer Kopisten, es auf dem Weg der Kopie zu erhalten. Interessanter Weise erwähnt Goethe zwar, dass Bossis Karton dann als Mosaik ausgeführt werden sollte („Eugen beschloß das, durch dreihundert Jahre durch, verdorbene Bild, so viel als möglich in einem neuen Gemälde wieder herzustellen, dieses aber sollte, damit es unvergänglich bliebe, in Mosaik gesetzt werden“, Münchner Ausgabe, Bd. 11.2, S. 422), sagt aber zur Problematik dieser doch ungewöhnlichen Übertragung in eine ganz andere Technik – nichts. Überraschend, dass dies auch dem Kommentator der Münchner Ausgabe keine Bemerkung wert ist. Allerdings konnte Goethe die Mosaikkopie ja nicht sehen, sodass sie ihn vermutlich kaum beschäftigt hat.

Übersetzung in neue Technik

Aus heutiger Sicht könnte man aber die Mosaikkopie mit neuen Augen sehen: Ist doch das – sehr kleinteilige – Mosaik geradezu eine „Übersetzung“ von Leonardos kleinteilig craqueliertem und abgeblättertem Gemälde. In meinem schönen Leonardo-Bildband von Daniel Arasse (DuMont, Köln, 1999) ist das Abendmahl auf einer ausklappbaren Tafel groß abgebildet, zusätzlich gibt es noch genauere Detailaufnahmen, auf denen man den Zustand nach der letzten Restaurierung sieht: In kleine Partikel zerfallene Farbreste, aus denen man nur mit Mühe irgendwelche Details erkennen kann. In der Minoritenkirche kann sich der Betrachter ein Bild davon machen, wie das Werk ausgesehen haben könnte, als es erst zu zerfallen begann…

Für mich ist die Lektüre dieses Aufsatzes doppelt anregend, da ich nicht nur grundsätzlich ein Leonardo-Fan bin, sondern gerade jetzt mit meiner zweiten Klasse als Klassenlektüre ein Jugendbuch über Leonardo lese und ich für die Klasse auch ein kleines Theaterstück über Leonardo schreiben will, das im Oktober aufgeführt werden soll. Da muss ich mich beeilen!

 

Johann Wolfgang Goethe: Giuseppe Bossi: Über Leonardo da Vincis Abendmahl zu Mailand. In: J. W. G.: Sämtliche Werke. Bd. 13: Schriften zur Kunst. Artemis-Gedenkausgabe. Artemis-Verlag, Zürich, und dtv, München, 1977. Seite 744-778. Bzw. in: J. W. G.: Sämtliche Werke, Bd. 11.2, Münchner Ausgabe, btb, München 2006. S. 403-437.

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